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Jahresrückblick
Konzerte und Veranstaltungen


07.01.2018
"Festliches Neujahrskonzert" mit Capella Musica Dresden 

Hier nun ein paar meiner Eindrücke vom Neujahrskonzert 2018 und die versprochenen Fotos. Wir freuen uns alle über einen außergewöhnlich gelungenen Start in die Konzertsaison 2018 vor restlos ausverkauftem Haus. Ich war besonders auf die Amerikanischen Impressionen und vor allem auf George Gershwin mit den Highlights aus Porgy and Bess gespannt, weil ich die Künstler bisher nur als exzellente Interpreten von Barock, Klassik und Romantik kannte. Meine Vorfreude wurde belohnt. Bei "Summertime" hätte man sprichwörtlich die berühmte Stecknadel fallen hören können, so ergriffen gaben sich die BesucherInnen dem Hörgenuss hin. Auch das Medley aus der West Side Story war toll. Besonders hervorheben möchte ich auch, dass insgesamt eine tolle Atmosphäre geherrscht hat, die auf der Wechselwirkung von erwartungsvollen und mitgehenden ZuhörerInnen und einer gelösten Spielfreude der Künster gespeist wurde, die gern nach Saathain kommen, wie beteuert wurde.

 

Joachim Pfützner, Vorsitzender des FV

 

Fotos: Gerd Neuendorf

 

 

17.12.2017
DIE COCKER SHOW - HARRY SINGT JOE Joe cocker neu

Die ursprünglich angekündigte Formation Mr.Joe & Band hat wegen akuter Erkrankung des Sängers absagen müssen.

 

Damit das Konzert nicht ausfallen musste fanden wir eine vollwertige Alternative mit Harry Herrmann (Herr Schmitt und Band - Die Cocker Show). Zehn Musiker brachten nicht nur perfekt inszenierte Joe- Cocker-Songs zu Gehör, sondern begeisterten mit einer Gesamtshow, zu der neben Harry Herrmann als Joe-Cocker-Interpret auch zwei zauberhafte Sängerinnen im Background und eine geniale Saxophonistin gehörten, Lichtshow inklusive. Weltberühmte Hits wie „Unchain my Heart“, „Up where we belong“, „With a little help from my friends“ und natürlich „You can leave your hat on“ begeisterten auch in Saathain Besucherinnen und Besucher. 

 


 

 

Sonntag, 03.12.2017
DIE OCTAVIANS - A CAPPELLA der Extraklasse                  unser 5-Euro- Konzert zum Advent 

"ES NAHT EIN LICHT"

Ein wunderbares Konzert mit stimmungsvollem a-capella-Gesang der Octavians zum 1. Advent erlebten über 300 begeisterte Besucherinnen und Besucher, die sich mit lang anhaltendem Applaus bedankten und dafür mit Zugaben belohnt wurden. Das war wirklich großartig, tatsächlich Extraklasse, mit Worten schwer zu beschreiben; denn so etwas muss man gehört haben. Dieser Meinung waren auch die Gäste, so dass schon für die Adventszeit 2019 ein Wiedersehen und Wiederhören mit den Ovtavians vereinbart wurde.

 

 Fotos: Gerd Neuendorf

 

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12.11.2017 - 17:00 Uhr
Musikkabarett SCHWARZE GRÜTZE   

"DAS BESTESTE"

Auch nach Jahren strotzten die Lieder  der "Schwarze Grütze" vor Aktualität. Schon immer war es ihr Markenzeichen den fein geschliffene Wortwitz mit musikalischem Können zu verbinden, und ihre bitterbösen gesellschaftlichen Seitenhiebe virtuos mit dem reinen Spaß an der Sprache zu würzen.  

 

Zum 20-jährigen Bühnenjubiläum ließ es die "Schwarze Grütze" so richtig krachen, es brauchte schon eine gute Ausrede, sich das entgehen zu lassen.

Fotos: Gerd Neuendorf

 

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15.10.2017
QUEENZ OF PIANO "TASTENSPIELE" 

Das dritte Programm der QUEENZ OF PIANO war wieder ein  kurzweiliges Konzerterlebnis mit hohem Spaßfaktor. Mit der Mischung aus rasanter Spieltechnik, akrobischen Fähigkeiten und kabarettistischem Talent schafften Jennifer Rüth und Anne Folger ein einzigartes Gesamtkunstwerk auf zwei Ebenen: 

eine brilliante Verbindung aus Musik und Humor sowie einen furiosen Grenzgang zwischen Klassik und Pop an zwei Flügeln.   

Charmant verpackt, kreativ inszeniert und amüsant dargeboten meisterten sie gekonnt den Spagat zwischen Unterhaltung und anspruchsvoller Musik.

 

Für 200 Gäste - Klassikliebhaber, moderne Pop - Hörer und auch für diejenigen, die mit Musik bisher nichts am Hut zu haben glaubten, war es ein eindrucksvoller Abend.

 

 

Fotos. Gerd Neuendorf

 


 

10.09.2017
Barbara & Johanna Kellerbauer

"DU UND ICH -Erzähl deine Lieder" 

 

Von "Gänsehautfeeling" spricht die Presse, wenn sich ihre Stimmen mischen - wenn Barbara und Johanna Kellerbauer gemeinsam auf der Bühne stehen.  Für dieses Programm hatte jede der beiden einige ihrer Lieblingslieder ausgesucht - NEUES und WIEDERENTDECKTES, SONGS, CHANSONS, JAZZ und INTERNATIONALES.

 

Ihre langjährigen Begleiter Sonny Thet (Cello) und

Reinmar Henschke (Piano) komplettierten dieses auf einfühlsame Weise,

waren aber auch auch als exzellente Solisten präsent.

 

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Fotos: Gerd Neuendorf

 

 


 

20.08.2017
17. DIXIELANDFEST - OPEN AIR 

 

Drei Bands boten  heiße Klänge zwischen Boogie und Dixieland - open air auf der Kirchwiese. Trotz Regens hielten die Fans durch und genossen am späten Nachmittag Sonne und Musik.

 

CITY JAZZ BAND - Magdeburg

 

BLAMU - JATZ ORCHESTRION Weimar

 

JAZZ FAMILY - Berlin

 

 Fotos: Joachim Pfützner

 

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01.07.2017
das etwas andere Konzert - SONGS, LIEDER & BALLADEN

ANIKA AUWEILER 

 

Erfolgreicher Start der Reihe: Der Sommer Samstagabend in der Fachwerkkirche - DAS ETWAS ANDERE KONZERT mit SONGS, LIEDER & BALLADEN.

Musik für Herz, Bauch und Kopf bot Anika Auweiler. Mit ihrer facettenreichen Ausnahmestimme berührte, erzählte oder verzauberte sie. 

 

Ihre Texte sind kleine Geschichten über weinende Helden, tanzende Skeptiker, verliebte Cowgirls oder das Gefühl am Morgen danach. 

Musikalisch bewegt sie sich zwischen Nouvelle Chanson, Pop, Elektro und Folk.

 

Klang wie: Wir sind Helden meets AnNa R., meets Annett Louisan meets Tegan & Sara. 

 

 Fotos: Gerd Neuendorf

 

 

 

11.06.2017
unser Klavierkonzert mit Isabelle Engelmann
CHOPIN & DEBUSSY 

 

Pianistin Isabelle Engelmann präsentierte zwei Poeten der Klavierkunst.

 

Beide waren sie Revolutionäre des Klavierklangs, die ihre Zeitgenossen mit ihrer neuen Klavierkunst in Erstaunen versetzten. Chopin beschränkte sich in seinem Schaffen komplett auf das Klavier, durch ihn wurde die Fülle der Farben am Klavier ebenso groß wie die des Orchesters. Tatsächlich wird Chopin als der Schöpfer der modernen Klaviermusik gesehen.

Claude Debussy sagte von ihm: „Chopin ist von allen der Größte, allein mit dem Klavier hat er alles schon entdeckt.“ Gänzlich eingenommen von Chopins Methode spielte Debussy mit einer ebenso unvergleichlichen Sensibilität im Anschlag. Wie kein zweiter Pianist erzielte eine außergewöhnliche Ausdruckskraft indem er mit einer nachdrücklichen Sanftheit über die Tasten glitt.

 

Die in Berlin geborene deutsch-französische Pianistin besuchte das Konservatorium in Luxemburg, wo sie 1994 den 1. Preis für ihr Klavierspiel erhielt. An der Hochschule für Musik und Theater Hamburg schloss sie ihr Studium mit Auszeichnung ab. Während ihrer Studienzeit trat sie in diversen Solo- und Kammermusikkonzerten in Luxemburg, Frankreich, Belgien und Deutschland auf. Sie besuchte zahlreiche internationale Meisterkurse. Seit 2003 lebt sie wieder in Berlin, wo erste CD-Aufnahmen beim Label TonGeschichten folgten sowie Einspielungen für TV-Movies (u.a. Romeo & Jutta mit Wolfgang Stumph und Katja Riemann, ARD, 2009).

 

Ihr Solo-Repertoire umfasst alle Epochen der Klaviermusik, wobei Werke der Romantik bis frühen Moderne den Schwerpunkt bilden. Seit 2013 hat Isabelle Engelmann die künstlerische Leitung der internationalen Musiktage Falkensee-Berlin inne.

 

"Die Chopin Interpretationen der Pianistin Isabelle Engelmann gehen so unter die Haut, dass man sie keinem Genießer vorenthalten möchte.." Berliner Morgenpost 

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 Fotos: Gerd Neuendorf

 

 


 

14.05.2017
SINGPHONIQUE ENSEMBLE DRESDEN 
Muttertag - Chorkonzert und Kaffeetafel 

 

Begeisterndes Chorkonzert in der Fachwerkkirche Saathain

 

Traditionell wird auf Gut Saathain am zweiten Sonntag im Mai mit dem Konzert zum Muttertag die Sommerkonzertreihe in der Kirche eröffnet.

Zur guten Tradition gehört die Kaffeetafel vor dem Konzert, diesmal in der Ausstellungshalle, wobei die aktuelle Ausstellung Geld & Kunst als zusätzliches Angebot gern genutzt wurde.

 

Passend zum Tage gastierte das Singphonique Ensemble aus Dresden unter der Leitung von Elke Linder mit einem Frühlingskonzert unter dem Motto „Wach auf mein’s Herzens Schöne“, das so recht nach dem Geschmack der vielen Gäste, vor allem Besucherinnen war, denen auf diese kunstvolle Art ein Geschenk gemacht und Dank ausgesprochen wurde.

Bunt wie der Mai war auch das Programm, in dem sich Lieder aus mehreren Epochen und Ländern, vorgetragen in der jeweiligen Sprache, um das beliebte Thema Frühling in verschiedenen stilistischen Facetten vom Volkslied bis zum Madrigal rankten.

 

Mit Leo Haßlers Nun fanget an ein gut’s Liedlein zu singen wurde begonnen. Im Melodienreigen ging es auch bis zur Brücke von Avignon (Sur le pont d'Avignon), hin zum jiddischen Tumbalalaika, über russische, italienische und englische Lieder bis hin zum Madrigal und deutschen Volksliedern wie Wenn ich ein Vöglein wär, In einem kühlen Grunde, Alles wird wieder gut, An hellen Tagen, die bei den Gästen einen besonders starken Eindruck hinterließen, was herzlicher Beifall belegte.

Auch das gesprochene Wort kam mit E. Kästners Der Mai zur Geltung, B. Brechts Gedicht Vergnügungen gehörte ebenso dazu wie ein Frühlingsgedicht in sächsischem Dialekt, was selbstironisch kommentiert wurde.

 

Ein vielfach geäußerter Wunsch der Gäste war der nach einem erneuten Konzert zum Muttertag im Mai 2018. Versprochen!

 


 

23.04.2017
FLYING ROCKETS REVUE
"Kultur & Lachs die 9. - Musikfrühstück" 

Großer Erfolg mit dem 9. Musikfrühstück.

160 gut gelaunte Gäste genossen Lachs, Kaffee und frische Brötchen und die ungezwungene Frühstücksatmosphäre mit Musik, Tanz und angeregten Gesprächen.

Die FLYING ROCKETS REVUE 

Rock´n Roll in SWINGBAND Besetzung.

 

 Fotos: Peter Hoffmann

 


 

02.04.2017
Veronika Fischer & Manfred Maurenbrecher -
"Das Lügenlied vom Glück"

Die Veranstaltung eröffnend, würdigte Kulturamtsleiter Andreas Pöschl zunächst das Engagement aller Beteiligten am diesjährigen bundesweiten Vorlesewettbewerb der Sechstklässler, der erneut große Resonanz im Landkreis fand, und verwies, den Erfolg beziffernd, auf über 2000 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer. Wer gerne liest und Spaß an Büchern hat, war eingeladen, sein Lieblingsbuch vorzustellen und eine prägnante Passage daraus vorzulesen. Vierundzwanzig in ersten Ausscheiden an den Grundschulen ermittelte Qualifikanten wetteiferten dann in drei Regionalwettstreiten, aus denen die drei Siegerinnen hervorgingen, die in Saathain vorlasen und geehrt wurden.

 

Den Beifall der aufmerksam lauschenden Gäste erhielten als ausdrucksstark lesende Siegerinnen Felicia Schelter, Elsterland-Grundschule Herzberg, Lea Milane Nagebor von der Goethe-Grundschule Hohenleipisch und Lana Schwengberg vom Sängerstadt-Gymnasium Finsterwalde. Für Schmunzeln und Erinnern an eigenes Erleben sorgte Lana Schwengberg, die sich für eine der bekanntesten Kinderbuchfiguren der DDR, Alfons Zitterbacke, als Lieblingsbuch entschieden hatte.

 

Der stimmungsvollen Eröffnung folgte die autobiografische Konzertlesung mit Veronika Fischer und ihrem Koautor Manfred Maurenbrecher unter der Überschrift „Das Lügenlied vom Glück: Erinnerungen“, in denen sie die ostdeutsche Musikszene der 70er Jahre und ihre damit verbundenen musikalischen Erfolge in der DDR wieder aufleben ließ. Ein weiterer Schwerpunkt war ihr Wirken nach dem Verlassen der DDR 1981 in der westdeutschen Musikszene der 80er-Jahre, wobei sie auch hier in verschiedenen Episoden ihr persönliches Erleben in den Mittelpunkt stellte. Zur Freude der Zuhörerinnen und Zuhörer wurde das Vorgetragene bereichert durch die Lieder, auf die alle gewartet hatten. Und so spannte sich der Bogen von der Begrüßung mit „Guten Tag“ über Superhits wie „Auf der Wiese haben wir gelegen“ und „Klavier im Fluss“ bis hin zu „Dass ich eine Schneeflocke wär“, womit sie sich von 200 herzlich applaudierenden Fans verabschiedete, um anschließend für viele Interessierte ihre Autobiografie zu signieren.

 

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Fotos: Gerd Neuendorf

 


 

08.03.2017
"DEAGITAL" und DIE NOTENDEALER

A Cappella meets Entertainment 

DIE NOTENDEALER sangen A CAPPELLA von Rock bis Pop.

 

Die fünf jungen Männer präsentiertenen ihr Album DEAGITAL. Musik von Kabarett bis Comedy, von Rock bis Pop, von Country bis Rap. Die Frauen im ausverkauften Saal war restlos begeistert.

 

www.kulturreise-ee.de

 

Fotos: Gerd Neuendorf

 

 

 

 
 

14.02.2017                                                                        "Sexuelle Evolution" mit Tatjana Meissner

Bischof Valentin von Terni soll am 14. Februar 269 hingerichtet worden sein, weil er Verliebte trotz des Verbots durch Kaiser Claudius II. christlich getraut hatte. Zudem hat dieser Valentin der Sage nach den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt. Damit wissen wir auch, warum noch heute an diesem Tage Blumengrüße symbolisch verschenkt werden.

 

Damit leitete der Vereinsvorsitzenden, J. Pfützner, zwar die Begrüßung der erwartungsfrohen Besucherinnen und Besucher ein, nutzte dies aber sogleich als Übergang, um auf das folgende Programm mit Tatjana Meissner einzustimmen, die sich mit ihrer Comedy-Show neben der sexuellen Evolution von der Schöpfung bis zur Gegenwart und in diesem Zusammenhang auch der Fortpflanzung widmete.

 

Dabei vermittelte sie Einblicke in die Abgründe des Sexuallebens unserer Urahnen bis hin zu den alltäglichen Beziehungsproblemen des 21. Jahrhunderts und nahm dabei zur Freude der begeisterten Gäste kein Blatt vor den Mund.

 

Zahlreiche Bonmots lösten Heiterkeit und Lachen, manchmal aber auch Nachdenklichkeit aus, wenn Zuhörer z.B. rätselten, wo sich Ironie und Realität treffen, wenn sexuelle Beziehung beschrieben wird mit: „Okay, ich geh mit dir ins Bett, wenn wir hinterher was Schönes machen.“ oder wenn im Kontext „ehelicher Pflichten“ verraten wurde: „ Ich stöhnte beim Beischlaf, aber nur wegen seines Gewichts.“

 

Auch die „Jugend von heute“ bekam ihr Fett weg, da sie zu nichts zu gebrauchen sei, weil 60% zwar ohne weiteres auf Sex verzichten könnten, aber nicht auf ihr Smartphone.

 

Viel optimistischer klang dagegen die Feststellung, „Der Mensch bleibt lebenslang ein sexuelles Wesen; davon kann jeder Altenpfleger ein Lied singen.“

 

Mit langem Beifall und nach einer Zugabe, die verriet, „deutsche Männer sind wie Eichhörnchen“ klang für 270 Gäste eine weitere gelungene Veranstaltung auf Gut Saathain aus.

 

 

Fotos: Gerd Neuendorf